Geschichte der Thermobilés

Das erste Thermobilé habe ich vor ca. 15 Jahren entworfen, damals noch aus Silberdraht mit einem Lager aus einer Perle, die Flügel wurden aus Post-It-Etiketten improvisiert:

Obwohl so simpel aufgebaut, hat es sich doch über all die Jahre schön gedreht.

Das zweite kam kurz danach, war im Gegensatz zum ersten symmetrisch aufgebaut, aber sehr wackelig, da auf einem Silberdraht balanciert:

Dieses war – aus Zufall – das erste “chaotische” Thermobilé, da es sich sehr unregelmäßig – man kann auch sagen “überraschend” – drehte. Dies kam durch die wacklige Konstruktion und durch die Beschränkung auf zwei Flügel zustande.

Das musste besser werden ….

Im Jahr 2000 kam das erste Geburtstagsgeschenk für meine WBE, das besonders schön werden sollte. Leider drehte es sich nur sehr schwerfällig, bis ich erst kürzlich auf die Idee kam, die Flügel andersrum zu biegen. Das führte zwar zu ein paar unschönen Knicken in den Flügeln, der Erfolg heiligte aber die brutalen Mittel: der neue Gold-Standard in punkto Drehfreudigkeit war geboren:

Thermobilé 3

Das blieb das vorerst letzte Thermobilé für mehr als 14 Jahre.

Vor kurzem jedoch packte es mich wieder. Die Software-Schrauberei ödete mich an, das neue iOS 7 von Apple gefiel mir nicht, ich suchte nach neuen Betätigungsfeldern. So kam ich auf meine alten “Heizungsrotoren”, die noch keinen Namen hatten.

Verschiedene Designs wurden ausprobiert, doch schnell kristallisierte sich diese Lösung heraus: eine Lagerung unten auf einer Metallspitze, oben geführt in einem Ring.

Hier eine Auswahl der “Bögen”, die mir so aus der Säge fielen:

Bögenentwürfe

Nach etlichen Prototypen kam dann dieser Bogen heraus, der Dynamik und eine gewisse Eleganz vereint:

Thermobilé#1 in Bewegung

Dieser “gerade Bogen” ist ein weiterer Entwurf, der in mein Programm aufgenommen wird:

Thermobilé 1 gerader Bogen

To be continued …